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Vergleich der Behandlungsmethoden bei Krampfadern

Nachfolgend finden Sie eine übersichtliche Gegenüberstellung der drei wichtigsten Verfahren: klassische Stripping-Operation, endoluminale Thermoablation (Laser oder Radiofrequenz) und VenaSeal®.

Stripping-Operation

  • Art des Eingriffs: Chirurgische Entfernung der Vene
  • Narkose: Vollnarkose oder Spinalanästhesie
  • Aufenthalt: OP-Setting, teilweise kurzstationär
  • Traumatisierung: Sehr hoch
  • Schmerzen: Eher hoch bis massiv
  • Narben: Mehrere Hautschnitte
  • Nervenverletzung: Erhöhtes Risiko
  • Kompression: Ja
  • Arbeitsfähigkeit: Tage bis Wochen
  • Kosten: Krankenkasse ✔

Endoluminale Thermoablation
(Laser / Radiofrequenz)

  • Art des Eingriffs: Minimal-invasiv mit Hitze
  • Narkose: Tumeszenz-Lokalanästhesie, oft mit Sedation
  • Aufenthalt: ca. 1½ Stunden
  • Traumatisierung: Mittel
  • Schmerzen: Mässig
  • Narben: Kleine Punktionsstellen
  • Nervenverletzung: Möglich durch Hitze
  • Kompression: Nicht notwendig
  • Arbeitsfähigkeit: Meist nach wenigen Tagen
  • Kosten: Krankenkasse ✔

VenaSeal®
(Venenkleber)

  • Art des Eingriffs: Minimal-invasiv mit medizinischem Kleber
  • Narkose: Lokale Betäubung an der Punktionsstelle
  • Aufenthalt: ca. 1 Stunde
  • Traumatisierung: Kaum
  • Schmerzen: Kaum bis gar nicht
  • Narben: Winzige Punktionsstelle
  • Nervenverletzung: Extrem selten
  • Kompression: Nicht notwendig
  • Arbeitsfähigkeit: In der Regel sofort
  • Kosten: Selbstzahlerleistung, ca. CHF 2000.00

Welche ist die beste und zugleich schonendste Methode der Venenbehandlung?

Die moderne Therapie von Krampfadern richtet sich heute nach einem klaren Prinzip: so schonend wie möglich, so effektiv wie nötig. Entscheidend sind der medizinische Befund, das Stadium der Erkrankung, die anatomischen Gegebenheiten und die individuellen Wünsche der Patientinnen und Patienten.

Nach heutigem Stand der Venenmedizin lassen sich die wichtigsten Verfahren hinsichtlich Schonung, Komfort und Nachhaltigkeit wie folgt einordnen:

Nr. 1: VenaSeal® – maximal schonend, ohne Hitze

Das VenaSeal®-Verfahren gilt derzeit als eine der schonendsten Methoden zur Behandlung von Stammvenen. Dabei wird ein medizinischer Spezialkleber über einen Katheter in die erkrankte Vene eingebracht. Die Vene wird von innen dauerhaft verschlossen – ohne Hitze, ohne Tumeszenzanästhesie und ohne Vollnarkose.

Vorteile:

  • Kein thermischer Schaden am umliegenden Gewebe
  • Meist keine Kompressionsstrümpfe notwendig
  • Minimal-invasiv und ambulant
  • Sehr schnelle Rückkehr in den Alltag
  • Kaum Blutergüsse

Das Verfahren ist medizinisch hochmodern und besonders komfortabel für Patientinnen und Patienten. In der Schweiz handelt es sich jedoch um eine Selbstzahlerleistung, da die Krankenkassen die Kosten für dieses Verfahren in der Regel nicht übernehmen.

Nr. 2: Endoluminale Lasertherapie – Goldstandard mit Langzeitdaten

Die endovenöse Lasertherapie ist seit über zwei Jahrzehnten etabliert und wissenschaftlich hervorragend abgesichert. Unter Ultraschallkontrolle wird eine feine Laserfaser in die Vene eingeführt, deren gezielte Wärmeenergie die Vene dauerhaft verschliesst.

Vorteile:

  • Minimal-invasiv
  • Ambulant durchführbar
  • Von den Krankenkassen übernommen
  • Sehr hohe Verschlussraten
  • Langzeitstudien über mehr als 10 Jahre

Durch moderne 1940-nm-Lasertechnologie und radiale Fasern ist die Behandlung heute besonders gewebeschonend. Im Vergleich zu VenaSeal® wird Hitze eingesetzt, jedoch kontrolliert und präzise. Die Ausfallzeit ist kurz – meist ist bereits am nächsten Tag Homeoffice möglich, am übernächsten Tag kann in der Regel wieder normal gearbeitet werden.

Nr. 3: Häkchenmethode (Phlebektomie) – gezielte Entfernung von Seitenästen

Die sogenannte Phlebektomie dient der Entfernung sichtbarer, geschlängelter Seitenastvarizen. Über 1–2 mm kleine Mikrostiche werden die Venen mit feinen Spezialhäkchen schonend herausgezogen.

Vorteile:

  • Sehr kleine Hautöffnungen
  • Keine grossen Schnitte
  • Gute ästhetische Ergebnisse
  • Ambulant möglich

Die Häkchenmethode wird häufig ergänzend zur Lasertherapie oder zu VenaSeal® eingesetzt, um ein optimales funktionelles und kosmetisches Ergebnis zu erzielen.

Nr. 4: Dauerkompressionstherapie – symptomlindernd, aber nicht ursächlich

Die Kompressionstherapie mit medizinischen Strümpfen kann Beschwerden wie Schwellungen oder Schweregefühl reduzieren. Sie behandelt jedoch nicht die Ursache der venösen Insuffizienz, da die defekten Venen bestehen bleiben.

Nachteile:

  • Keine Heilung der Krampfadern
  • Lebenslange Anwendung notwendig
  • Im Alltag oft als belastend empfunden

Fazit

Die schonendste Methode ist heute in vielen Fällen VenaSeal®, insbesondere für Patientinnen und Patienten, die eine thermische Behandlung vermeiden möchten.

Die endovenöse Lasertherapie bleibt der bewährte, von den Krankenkassen gedeckte Goldstandard mit exzellenter Langzeitstabilität.

Die Häkchenmethode ergänzt moderne Stammvenenverfahren optimal bei sichtbaren Seitenästen, während die Kompressionstherapie lediglich eine unterstützende, nicht ursächliche Behandlung darstellt.

Entscheidend ist immer eine präzise Duplex-Ultraschalldiagnostik sowie eine individuell abgestimmte Therapieplanung nach modernsten Standards der Venenmedizin.

 

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