Aber auch auf dem Gebiet der Operation hat die Medizin in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht. Durch die von uns verfeinerte Operationstechnik dauert ein operativer Eingriff lediglich 40-60 Minuten. Der Eingriff ist oft in örtlicher Betäubung oder Teilanästhesie durchführbar, eine Vollnarkose ist nicht nötig. Je nach Befund und operativem Eingriff kann die Behandlung ambulant in der Praxis (Häkchenmethode) oder kurzstationär (Hospitalisation über Nacht beim Stripping) durchgeführt werden, längere stationäre Aufenthalte und Krankschreibungen entfallen.
Die klassische Stripping-Operation war über Jahrzehnte das Standardverfahren zur Behandlung von Krampfadern. Trotz moderner Alternativen wird sie in manchen Spitälern weiterhin durchgeführt – häufig aus organisatorischen oder strukturellen Gründen. Aus heutiger medizinischer Sicht gilt sie jedoch als deutlich traumatischer Eingriff und ist durch minimal-invasive Verfahren weitgehend abgelöst worden.
Beim Stripping wird die erkrankte Stammvene über einen Hautschnitt in der Leiste (bei Befall der grossen Stammvene) oder in der Kniekehle (bei Befall der kleinen Stammvene) freigelegt. Anschliessend wird eine Metallsonde in die Vene eingeführt und bis zum unteren Ende des betroffenen Venenabschnitts vorgeschoben. Dort wird die Vene mit der Sonde verbunden und anschliessend vollständig aus dem Bein herausgezogen.
Dieser Vorgang erfolgt unter erheblicher mechanischer Belastung des umliegenden Gewebes. Die Operation wird in Vollnarkose oder Teilnarkose durchgeführt, da der Eingriff schmerzhaft ist und nicht in lokaler Betäubung möglich wäre.

Beim Herausziehen der Vene reissen zahlreiche Seitenäste unkontrolliert ab. Diese Gefässe beginnen zu bluten. Das Blut verteilt sich entlang der Muskelfaszie und im Unterhautfettgewebe. Dadurch entstehen häufig ausgeprägte Hämatome.
Diese Blutergüsse liegen direkt auf der Muskulatur und führen durch die nachfolgende Organisation des Blutes zu schmerzhaften Verklebungen im Gewebe. Viele Patientinnen und Patienten berichten über Spannungsgefühl, Bewegungsschmerzen und eine deutliche Einschränkung im Alltag über mehrere Wochen.
Zusätzlich kann es – je nach Ausmass des Eingriffs – zu relevantem Blutverlust kommen. In einzelnen Fällen fühlen sich Patienten über längere Zeit müde und abgeschlagen. Das erklärt die häufig notwendige Arbeitsunfähigkeit von zwei oder mehr Wochen.
Nach einem Stripping ist in der Regel eine konsequente Kompressionstherapie über mehrere Wochen erforderlich, um Schwellungen und Nachblutungen zu reduzieren. Körperliche Schonung ist ebenfalls notwendig. Sport und stärkere Belastungen sind zunächst nicht möglich.
Narben in Leiste oder Kniekehle bleiben dauerhaft sichtbar. Zudem können durch die mechanische Belastung kleine Hautnerven irritiert oder verletzt werden, was zu vorübergehenden oder selten auch dauerhaften Gefühlsstörungen führen kann.
Moderne endovenöse Verfahren wie Lasertherapie oder Radiofrequenz verschliessen die erkrankte Vene von innen, ohne sie operativ herauszureissen. Dadurch entstehen deutlich weniger Blutergüsse, kaum Gewebeverklebungen und erheblich kürzere Ausfallzeiten. Die Eingriffe erfolgen ambulant, ohne Vollnarkose und mit schneller Rückkehr in den Alltag.
Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen, dass minimal-invasive Verfahren mindestens gleichwertige, häufig sogar bessere Langzeitergebnisse erzielen – bei deutlich geringerer Gewebebelastung.
Aus diesem Grund gilt das klassische Stripping heute medizinisch als weitgehend obsolet. Dass es in manchen Spitälern weiterhin bevorzugt wird, ist aus moderner, patientenorientierter Sicht schwer nachvollziehbar, insbesondere da schonendere, risikoärmere und ambulant durchführbare Alternativen zur Verfügung stehen.
Aus allen diesen Gründen wird die Strippingoperation in der VENENCLINIC schon seit Jahren nicht mehr durchgeführt und wurde durch die modernen endoluminalen Verfahren ersetzt.
Sie können diesen Eingriff mit einer Amsel vergleichen, die einen Regenwurm aus dem Rasen zieht. Durch kleinste Mikroschnitte wird ein Häkchen dort durch die Haut in das Unterhautfettgewebe eingeführt, wo die Vene verläuft. Sie wird mit dem Häkchen gefasst, nach aussen sichtbar herausgezogen und reisst unter der Haut ab. Mit einem weiteren Mikrostich wird ein erneuter Zugang zum Unterhautfettgewebe gelegt und der nächste Teil der Vene entfernt... und so weiter. Auf diese Art ist es möglich, auch grosse Venenabschnitte zu entfernen, ohne dass Schnitte und/oder Narben übrig bleiben. Die Mikroschnitte sind lediglich 1-2mm gross. Sie heilen so schnell und unsichtbar ab, dass es schon am nächsten Tag erlaubt ist, zu duschen.
Selbstverständlich werden sichtbare Besenreiservenen in der gleichen Sitzung mitbehandelt, wenn der Patient dies wünscht. Direkt anschliessend wird ein Verband auf das Bein gewickelt, so dass es nicht mehr aus den kleinen Einstichen bluten kann. Am nächsten Morgen kann der Verband bereits entfernt werden, ein Gummistrumpf ist nicht nötig.
Die Stripping-Operation ist ein klassisches chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Krampfadern. Dabei wird die erkrankte Stammvene über Schnitte in der Leiste oder Kniekehle freigelegt, mit einer Sonde verbunden und anschliessend vollständig aus dem Bein herausgezogen.
Nach dem Hautschnitt wird die Vene dargestellt und von den einmündenden Seitenästen getrennt. Eine Metallsonde wird in die Vene eingeführt und am unteren Ende fixiert. Anschliessend wird die Vene mechanisch „herausgestrippt“, also komplett entfernt.
Die Stripping-Operation wird in Vollnarkose oder Teilnarkose (Spinalanästhesie) durchgeführt. Eine rein lokale Betäubung reicht aufgrund der mechanischen Belastung nicht aus.
Beim Herausziehen der Vene reissen zahlreiche Seitenäste unkontrolliert ab. Dadurch kommt es zu Blutungen im Gewebe, grossflächigen Hämatomen auf der Muskulatur und schmerzhaften Verklebungen während der Heilungsphase.
Ja. Durch das Abrissen der Seitenäste kann es zu relevantem Blutverlust kommen. In ausgeprägten Fällen fühlen sich Patientinnen und Patienten nach dem Eingriff über längere Zeit müde oder abgeschlagen.
Häufig besteht eine Arbeitsunfähigkeit von zwei oder mehr Wochen. Sportliche Aktivitäten und stärkere körperliche Belastungen sind für mehrere Wochen eingeschränkt.
Ja. Nach einem Stripping ist eine konsequente Kompressionstherapie über mehrere Wochen notwendig, um Schwellungen und Nachblutungen zu reduzieren.
Ja. Durch die Schnitte in der Leiste oder Kniekehle entstehen sichtbare Narben. Zusätzlich können kleinere Schnitte entlang des Beins notwendig sein.
Neben Hämatomen und Schmerzen können Infektionen, Wundheilungsstörungen, Nervenirritationen oder Gefühlsstörungen auftreten. Thrombosen sind ebenfalls mögliche, wenn auch seltene Komplikationen.
Moderne minimal-invasive Verfahren wie Laser oder Radiofrequenz sind gewebeschonender, ambulant durchführbar und mit deutlich kürzerer Ausfallzeit verbunden. Aus heutiger medizinischer Sicht gilt das Stripping daher in vielen Fällen als überholt, wird jedoch in manchen Kliniken weiterhin durchgeführt.
Wir verstehen, dass eine ästhetische Behandlung wohl überlegt sein will. Gerne nehmen wir uns deshalb die Zeit, um Ihnen im Rahmen einer unverbindlichen Erstkonsultation alle Fragen zu beantworten. Vereinbaren Sie noch heute Ihren Beratungstermin in einer unserer VENENCLINICs.
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