Häufig reicht es nicht aus, nur die erkrankte Stammvene mit Laser oder VenaSeal® zu verschliessen. Sichtbare, geschlängelte Seitenäste müssen zusätzlich entfernt werden, um ein optimales funktionelles und ästhetisches Ergebnis zu erzielen. Hier kommt die sogenannte Phlebektomie (Häkchenmethode) zum Einsatz.
Dabei werden über winzige Mikrostiche von nur 1–2 mm kleine Spezialhäkchen in das Unterhautfettgewebe eingeführt. Die erweiterte Vene wird gefasst, schonend herausgezogen und abschnittsweise entfernt. Der Eingriff sieht so aus, wie wenn eine Amsel einen Regenwurm aus dem Rasen zieht. Es entstehen keine klassischen Schnitte, keine Nähte und praktisch keine sichtbaren Narben. Die Haut heilt meist innerhalb weniger Tage ab, Duschen ist in der Regel rasch wieder möglich.
Die Phlebektomie ist eine bewährte, minimal-invasive Ergänzung zur endovenösen Stammvenentherapie und ermöglicht auch bei ausgeprägten, geschlängelten Varizen ein ästhetisch überzeugendes Resultat.
Die Häkchenmethode – medizinisch Mikro-Phlebektomie oder ambulante Phlebektomie – ist ein minimal-invasives Verfahren zur Entfernung von oberflächlichen Krampfadern. Über winzige Hautstiche (ca. 1–2 mm) werden die betroffenen Venenabschnitte mit einem feinen Spezialhäkchen schonend herausgezogen. Es sind keine Schnitte, keine Nähte und in der Regel keine Vollnarkose erforderlich.
Sie eignet sich besonders für sichtbare, geschlängelte Seitenäste (Seitenastvarizen) sowie für Restvarizen nach einer Laser- oder VenaSeal®-Behandlung. Grössere Stammvenen werden meist zuvor endovenös (z. B. mit Laser) verschlossen.
Die Behandlung erfolgt ambulant in lokaler Betäubung. Nach Markierung der Vene werden kleinste Hautöffnungen gesetzt, über die die Vene mit einem Spezialhäkchen entfernt wird. Anschliessend werden Pflaster aufgeklebt – Nähte sind nicht notwendig.
Dank lokaler Betäubung ist der Eingriff nahezu schmerzfrei. Nach der Behandlung kann es zu leichtem Ziehen oder Druckgefühl kommen, das meist rasch abklingt.
Je nach Ausdehnung dauert der Eingriff etwa 30 bis 60 Minuten pro Bein.
Die Hautöffnungen sind so klein, dass sie in der Regel narbenfrei oder kaum sichtbar abheilen.
Die Häkchenmethode ermöglicht eine schnelle Rückkehr in den Alltag. Meist sind Patientinnen und Patienten sofort wieder mobil und arbeitsfähig.
Je nach Befund und kombiniertem Verfahren kann kurzfristig eine Kompression empfohlen werden. In modernen Behandlungskonzepten ist jedoch häufig keine oder nur eine sehr kurze Kompression notwendig.
Wie bei jedem medizinischen Eingriff kann es zu kleinen Blutergüssen, leichten Schwellungen oder vorübergehenden Verhärtungen kommen. Schwerwiegende Komplikationen sind bei korrekter Durchführung selten.
Ja. Sehr häufig wird sie mit der endovenösen Lasertherapie oder mit VenaSeal® kombiniert, um sowohl die Stammvene als auch sichtbare Seitenäste in einer Sitzung optimal zu behandeln.
Wir verstehen, dass eine ästhetische Behandlung wohl überlegt sein will. Gerne nehmen wir uns deshalb die Zeit, um Ihnen im Rahmen einer unverbindlichen Erstkonsultation alle Fragen zu beantworten. Vereinbaren Sie noch heute Ihren Beratungstermin in einer unserer VENENCLINICs.
Sollten Sie vor der Beratung eine kurze online Vorabklärung wünschen, können Sie uns auch per E-Mail kontaktieren.
Egal auf welchem Weg Sie uns erreichen wollen – wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören/lesen!